Feinschneiden


Best-Practice-Ansätze für Werkzeugbau, Pressen- und Anlagentechnik
und Tribologie

Teilnehmende erlernen Trends des Feinschneidens, wie z.B. den Einsatz von umweltfreundlichen Schmierstoffen oder agile Prozessveränderungen selbstständig zu meistern. Sie lernen das Wechselspiel aus Prozess, Werkzeug, Presse, Anlagenperipherie sowie Tribologie zu verstehen und Prozessanomalien rechtzeitig mithilfe statistischer Analyse (Six Sigma) oder numerischer Methoden (FEM) zu identifizieren.

Kurs-Highlights

Prozesstechnik und metallkundliche Grundlagen
FE-Simulation und Modellierung, Tribologie
Praxisanwendung an einer Feintool XFT2500
Industrie 4.0-unterstütze Prozessführung in der Maschinenhalle

Teilnehmerkreis
Fach- und Führungskräfte, Quereinsteiger

  • aus der Branche Feinschneidtechnik, Stanz- und Biegetechnik, Werkzeugbau
  • mit mindestens einem Jahr einschlägiger Berufserfahrung

Motivation
Das Feinschneiden ist aufgrund der hohen Qualität der Schnittkante und der damit einhergehenden Energie- und Ressourceneffizienz für die Produktionstechnik von hoher Bedeutung. Wirtschaftlichkeit und Präzision sind die zwei wesentlichen Merkmale dieser Technik. Um diesen Vorsprung gegenüber alternativen Technologien auszubauen, müssen Feinschneidbetriebe aktuelle Trends bedienen: Dazu zählen höherfeste Blechwerkstoffe genauso wie die Digitalisierung der Wertschöpfungskette.

Methodik
In vier Präsenztagen wird durch Fachvorträge Grundlagenwissen aufgebaut, das durch Fallbeispiele, Übungen in Kleingruppen sowie die praktische Anwendung in der Maschinenhalle vertieft wird.

Wissenschaftliche Leitung & Referenten
Modulübersicht

Quickfacts

Format:
Zertifikatskurs
Dauer:
26.03. - 29.03.2019
Umfang:
4 Tage
Kosten:
3.200 €
Abschluss:
RWTH Executive Certificate
Sprache:
Deutsch